Das Kunstwerk «Gebogene Spitzen» des russischen Malers Wassily Kandinsky (undatiert). (Urheber/Quelle/Verbreiter: Marc Autenrieth/Auktionshaus Ketterer Kunst /dpa)

Verschollener Kandinsky für über eine Million versteigert

Mehr als 70 Jahre lang war es verschollen, jetzt ist das Kunstwerk «Gebogene Spitzen» des russischen Malers Wassily Kandinsky bei einer Auktion in München versteigert worden.

Für 1.250.000 Euro ging es an einen Sammler aus dem Raum Berlin, teilte das Münchner Kunst-Auktionshaus Ketterer mit. Experten hatten die Arbeit Kandinskys zunächst auf 300.000 Euro geschätzt.

Das Aquarell stammt nach Angaben des Auktionshauses aus dem Nachlass einer rheinländischen Privatsammlung und gehört mit seinen strengen geometrischen Kompositionen zu den gefragtesten Papierarbeiten des Künstlers. Bereits zu Lebzeiten Kandinskys (1866-1944) soll es ausgestellt gewesen sein. Später soll Kandinsky das Werk einem Kunsthändler gegeben haben, der es nach aktuellem Kenntnisstand der Experten 1949 verkaufte. Anschließend verlor sich die Spur des Kunstwerks, wie es weiter hieß.

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