Der Deutsche Buchpreis wird am 18. Oktober zu Beginn der Frankfurter Buchmesse vergeben. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Frank Rumpenhorst/dpa/Frank Rumpenhorstdpa)

Vielfältige Longlist für den Deutschen Buchpreis

Insgesamt 20 Autorinnen und Autoren können sich Hoffnungen auf den Deutschen Buchpreis 2021 machen.

So haben es unter anderem Christian Kracht, Heinz Strunk, Shida Bazyar, Franzobel, Monika Helfer und Franziska Hoppe mit ihren neuen Romanen auf die Auswahlliste geschafft, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Unter den 20 Nominierten finden sich auch Mithu Sanyal mit ihrem ersten Roman «Identitti» und der Bachmann-Preisträger Ferdinand Schmalz mit seinem Debütroman «Mein Lieblingstier heißt Winter».

«Die Jury freut sich, mit der Longlist eine Auswahl getroffen zu haben, die das erzählerische Experiment ebenso würdigt wie den realistischen Roman, das Komische wie das Surreale», sagte Jurysprecher Knut Cordsen, Kulturredakteur beim Bayerischen Rundfunk. «Diese 20 Bücher nehmen Herkunft und Geschichte ebenso in den Blick wie zentrale Fragen der Gegenwart.»

Nachdem die Jury zunächst 20 Titel für die sogenannte Longlist ausgewählt hat, wird diese am 21. September dann auf sechs Titel, die Shortlist, verkürzt. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verkündet. Die Preisverleihung findet am 18. Oktober statt.

Der Deutsche Buchpreis gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen der Branche und wird seit 2005 verliehen. Im vergangenen Jahr ging er an Anne Weber für ihren Roman «Annette, ein Heldinnenepos».

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